Warme, matte Oberflächen reflektieren sanfter und wirken psychologisch entspannend. Wiederkehrende Muster, horizontale Linienführung und abgerundete Kanten streuen Schall subtil und mildern harte Reflexionen. Kombinieren Sie Texturen – Holz, Stoff, Akustikputz – zu einem ruhigen, aber nicht sterilen Gesamtbild. Setzen Sie Kontraste dort, wo Orientierung wichtig ist, und wählen Sie beruhigte Hintergründe für Gesprächszonen. So entsteht eine klare Hierarchie, die gleichzeitig akustische Ordnung schafft und Gästen intuitiv signalisiert, wo sie sich ungestört niederlassen können.
Akustik lässt sich elegant verbergen: Deckenhohlräume, hinterleuchtete Stofffelder, perforierte Paneele mit hinterlegter Dämmung oder banquetteartige Sitzlandschaften, die Schall schlucken. Selbst Regale mit Büchern, Flaschen oder Kunstobjekten streuen und dämpfen, wenn sie bewusst bestückt sind. Wichtig ist die Mischung aus funktionalen und dekorativen Elementen, damit die Eingriffe nicht nach Technik aussehen. Planen Sie frühzeitig Installationsräume, Revisionsöffnungen und verdeckte Aufhängungen, um später flexibel zu bleiben und die Gesamtwirkung ruhig, hochwertig und aufgeräumt zu halten.
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