In offenen Büros wirkt die Decke flächig und gleichmäßig. Hochabsorbierende Systeme reduzieren Nachhall breitbandig und verbessern D2,S. Achten Sie auf saubere Anschlüsse an Installationen, Leuchten und Sprinkler, damit keine unnötigen Lecks entstehen. Ergänzen Sie bei größeren Raumhöhen Baffeln oder Segel, um vertikale Reflexionen zu bändigen. So entsteht eine Grundruhe, auf der weitere Maßnahmen – etwa Screens oder Masking – wesentlich wirksamer aufbauen können.
Textile Beläge dämpfen Schrittgeräusche und mindern rollende Störquellen. Gepolsterte Sitzmöbel, akustisch aktive Tischaufsätze und stoffbespannte Rückwände brechen frühe Reflexionen. Achten Sie auf ausgewogene Materialmischungen, damit der Raum nicht überdämpft klingt. Oberflächen sollten angenehm wirken, robust sein und hygienische Anforderungen erfüllen. Kleine, häufig eingesetzte Elemente leisten oft mehr als wenige große, weil sie die akustische Wirkung breit im Grundriss verteilen.
Sitzend abgeschirmte Linien-of-Sight reduzieren sowohl Blickkontakte als auch Sprachübertragung. Tischaufsätze um etwa 120–150 Zentimeter über dem Boden bieten ein gutes Verhältnis aus Abschirmung und Offenheit. Achten Sie auf absorbierende Oberflächen, stabile Kanten und passende Breiten. Freistehende Elemente sollten versetzt stehen, damit keine akustischen Gassen entstehen. Prüfen Sie Bewertungen wie Screen Attenuation oder Herstellerangaben pragmatisch im Zusammenspiel mit Messungen am fertigen Arbeitsplatz.
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